ÜBERBLICK
1 Handbuch Regelwerk
2 Prozesse
3 Anweisungen
4 Formblätter Nachweisformen
ÜBERBLICK
1 Handbuch Regelwerk
2 Prozesse
3 Anweisungen
4 Formblätter Nachweisformen
| Zusammenhang | Anforderung | Chance | Risiko | Maßnahme | Wirksamkeit / Stand |
| Gesetzlich (extern) | a) Einhaltung transportrechtlicher, zollrechtlicher und handelsrechtlicher Anforderungen. b) Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen. c) Einhaltung arbeits- und sicherheitsrelevanter Anforderungen. d) Einsatz nur geeigneter Transportpartner mit gültigen Berechtigungen. | a) Rechtssichere Abwicklung stärkt Vertrauen der Kunden. b) Schutz von Kunden- und Auftragsdaten. c) Sichere Arbeitsabläufe. d) Rechtssichere und zuverlässige Transportabwicklung. | a) Verstöße gegen gesetzliche Anforderungen. b) Datenschutzverletzungen. c) Mängel im Arbeitsschutz. d) Einsatz ungeeigneter oder nicht ausreichend qualifizierter Subunternehmer. | a) Laufende Beobachtung gesetzlicher Entwicklungen. b) Datenschutzschulung und geregelter IT-Zugriff. c) Arbeitsschutzunterweisung und regelmäßige Sensibilisierung. d) Auswahl und Prüfung von Transportpartnern über Partnernetzwerk, Frachtbörsen und vorhandene Bewertungen. | laufend / teilweise offen |
| Technisch (extern) | a) Nutzung der Speditionssoftware Gehr Mannheim. b) Betrieb lokaler Serverstruktur. c) Sicherer externer Zugriff per VPN und RDP. d) Digitale Sendungsverfolgung und Website-Anbindung. | a) Hohe Prozessgeschwindigkeit und vollständige Dokumentation. b) Zentrale Datenverfügbarkeit. c) 24/7-Erreichbarkeit durch dezentrale Mitarbeitende. d) Hohe Transparenz für Kunden. | a) Ausfall der Dispositionssoftware. b) Serverausfall oder Datenverlust. c) Ausfall des VPN-Zugangs. d) Störungen bei Tracking oder Datenübertragung. | a) Regelmäßige Datensicherung. b) IT-Sicherheitsmaßnahmen und Zugriffsschutz. c) Gesicherter VPN-Zugang und alternative Kommunikationswege. d) Laufende Überwachung der Systeme und schnelle Abstimmung mit Dienstleistern bei Störungen. | laufend |
| Wettbewerblich (extern) | a) Positionierung im Markt für Express- und Sondertransporte. b) Schnelle Reaktionszeiten bei Anfragen. c) Hohe Erreichbarkeit und mehrsprachiger Service. | a) Klare Spezialisierung als Wettbewerbsvorteil. b) Schnelle Angebotsreaktionen erhöhen Abschlusschancen. c) Hohe Kundenbindung durch Servicequalität. | a) Steigender Wettbewerbsdruck. b) Preisdruck und sinkende Margen. c) Verlust von Marktanteilen bei nachlassender Servicequalität. | a) Ausbau der Spezialisierung auf Express- und Sondertransporte. b) Optimierung der Dispositionsprozesse. c) Sicherstellung von 24/7-Erreichbarkeit und schneller Kundenkommunikation. | offen / laufend |
| Markt / Kundenanforderungen (extern) | a) Zeitkritische Transporte termingerecht organisieren. b) Kundenanforderungen schnell erfassen und umsetzen. c) Statusmeldungen und Sendungstransparenz bereitstellen. d) Internationale Kommunikation in Deutsch und Englisch ermöglichen. | a) Hohe Kundenzufriedenheit. b) Langfristige Kundenbeziehungen. c) Hohe Transparenz im Transportablauf. d) Zugang zu internationalen Kunden. | a) Verspätungen durch Subunternehmer. b) Falsch erfasste Anforderungen. c) Verspätete oder fehlende Statusmeldungen. d) Missverständnisse in der Kommunikation. | a) Permanente Sendungsüberwachung. b) Klärung der Anforderungen vor Beauftragung. c) Proaktive Kundeninformation bei Abweichungen. d) Einsatz mehrsprachiger Mitarbeitender und standardisierte Kommunikation. | laufend |
| Wirtschaftlich / politisch (extern) | a) Sicherung der Liquidität. b) Reaktion auf wirtschaftliche und politische Entwicklungen. c) Absicherung gegen Forderungsausfälle. | a) Stabile Zahlungsabwicklung durch Factoring. b) Diversifizierung von Kunden und Branchen. | a) Rückgang der Transportnachfrage. b) Politisch bedingte wirtschaftliche Unsicherheiten. c) Zahlungsausfälle. | a) Nutzung von Crefo-Factoring. b) Diversifizierung des Kundenstamms und der Branchen. c) Laufende Beobachtung der Marktentwicklung. | laufend |
| Kulturell / sozial (extern) | a) Zusammenarbeit über Länder- und Kulturgrenzen hinweg. b) Respektvolle und professionelle Kommunikation mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden. c) Berücksichtigung internationaler Arbeitsweisen. | a) Internationale Einsatzfähigkeit. b) Besserer Zugang zu internationalen Kunden und Partnern. c) Stärkere Zusammenarbeit im Netzwerk. | a) Kommunikationsprobleme bei internationaler Zusammenarbeit. b) Missverständnisse im Tagesgeschäft. | a) Mehrsprachige Mitarbeitende. b) Standardisierte Kommunikation. c) Direkte Abstimmung bei kritischen Vorgängen. | wirksam / laufend |
| Produkte / Dienstleistungen (intern) | a) Vermittlung und Organisation von Transportdienstleistungen. b) Express- und Sonderfahrten. c) Direktfahrten, Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Transporte. d) Dokumentenservice, Zollabfertigung und Zusatzleistungen. | a) Klare Marktposition. b) Hohe Flexibilität bei Kundenanforderungen. c) Erweiterung des Leistungsspektrums. | a) Fehler in der Auftragsabwicklung. b) Schäden an Transportgut. c) Unvollständige Dokumentation. | a) Vollständige Erfassung der Aufträge in der Software. b) Sorgfältige Auswahl geeigneter Transportpartner. c) Dokumentation von Ablieferbelegen, Eingangsrechnungen und Kundeninformationen. | laufend |
| Dienstleistungserbringung / Prozesssteuerung (intern) | a) Aufträge vollständig dokumentieren. b) Status überwachen. c) Kunden aktiv informieren. d) Reklamationen bearbeiten. | a) Sehr schnelle und transparente Abwicklung. b) Wenige Beschwerden durch proaktive Kommunikation. | a) Unzureichende Prozessüberwachung. b) Reklamationen durch verspätete Rückmeldungen. c) Informationsverluste bei Schicht- oder Mitarbeiterwechsel. | a) Nutzung des Servicemonitors. b) Dokumentation aller relevanten Vorgänge in Gehr Mannheim. c) Reklamationsbearbeitung durch Geschäftsführung oder Vertretung Vertrieb. d) Weiterleitung eingehender Anrufe an den nächsten verfügbaren Kollegen. | laufend |
| Lieferanten / Subunternehmer (intern) | a) Auswahl geeigneter Subunternehmer. b) Laufende Bewertung externer Transportpartner. c) Nutzung von Partnernetzwerk und Frachtbörsen. | a) Zugang zu großem Netzwerk von Verkehrsträgern. b) Hohe Flexibilität bei Transportlösungen. c) Schnelle Verfügbarkeit auch bei Sonderanfragen. | a) Verspätungen durch Subunternehmer. b) Ausfall eines Transportpartners. c) Schäden oder Qualitätsmängel. | a) Kontinuierliche Lieferantenbewertung. b) Auswahl nach Erfahrung, Bewertungen und bisheriger Zusammenarbeit. c) Nutzung mehrerer Frachtbörsen und eines breiten Partnernetzwerks. | laufend / für Audit weiter auszubauen |
| Personal (intern) | a) Qualifizierte Mitarbeitende für Disposition, Vertrieb und Kundenkommunikation. b) Sicherstellung der Erreichbarkeit. c) Schulung zu relevanten Themen. | a) Hohe Servicequalität. b) Flexibilität durch internationale Teamstruktur. c) Stärkung der Fachkompetenz. | a) Ausfall von Schlüsselpersonal. b) Wissensverlust. c) Fehler durch unzureichende Schulung. | a) Klare Aufgabenverteilung. b) Schulungsplan 2026/2027 umsetzen. c) Wissen über Systeme und Abläufe dokumentieren. | teilweise offen / laufend |
| Dokumentierte Informationen (intern) | a) Vollständige digitale Dokumentation aller Aufträge. b) Ablage von E-Mails, Belegen und Nachweisen im System. c) Nachvollziehbarkeit von Änderungen und Reklamationen. | a) Nahezu papierlose Prozesse. b) Schneller Zugriff auf Informationen. c) Hohe Nachweisfähigkeit im Audit. | a) Unvollständige oder fehlerhafte Dokumentation. b) Datenverlust. c) Fehlende Nachweise bei Reklamationen. | a) Konsequente Nutzung der Speditionssoftware. b) Datensicherung und IT-Sicherheitsmaßnahmen. c) Strukturierte Ablage aller auftragsrelevanten Informationen. | laufend |
| Interessierte Parteien (intern und extern) | a) Kunden erwarten Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit und termingerechte Lieferung. b) Mitarbeitende erwarten funktionierende Systeme und klare Abläufe. c) Subunternehmer erwarten eindeutige Beauftragungen. d) Versicherer und Factoring-Partner erwarten vollständige und nachvollziehbare Unterlagen. | a) Hohe Kundenzufriedenheit. b) Stabile Zusammenarbeit mit Partnern. c) Verbesserte interne Steuerbarkeit. | a) Unzufriedene Kunden. b) Missverständnisse mit Partnern. c) Verzögerungen durch unklare Informationen. | a) Klare Kommunikation und systemseitige Dokumentation. b) Proaktive Information bei Abweichungen. c) Vollständige Auftrags- und Belegdokumentation. | laufend |